Wer wir sind
• Unabhängig!
Die ‚Bürger für Marburg‘ sind als unabhängige kommunalpolitische Wählergemeinschaft keine Partei und somit weder von Bundes- noch Landesebene aus weisungsgebunden. Wir wollen ideologiefreie und sachbezogene stadtpolitische Entscheidungen für Marburg unbeeinflusst von jeglichen parteipolitischen Querelen oder Interessen treffen.
• Couragiert!
Die ‚Bürger für Marburg‘ wollen für Marburg nachhaltige und zukunftsrelevante Projekte engagiert entwickeln, die Politik der Parteien konstruktiv-kritisch hinterfragen und auch ‚quergedachte‘ Lösungsmöglichkeiten anbieten. Für die ‚Bürger für Marburg‘ bedeutet erfolgreiche Kommunalpolitik ‚Bewährtes erhalten, Neues gestalten‘. Wobei für das ‚Neue‘ gelten muss: Mut zu neuem Denken, neuen Wegen, neuen Lösungen!
• Bürgernah!
Ihre Ideen, Anregungen, Wünsche, Forderungen und Vorschläge für Marburg sind dabei die Grundlage unseres politischen Handelns. Ihre Meinung ist uns wichtig und willkommen! Deshalb haben wir für Sie unseren ‚Bürgerbriefkasten‘ eingerichtet. Nutzen Sie diese Möglichkeit der Kommunikation mit uns; wir sind für Sie da!
Warum ‚Bürger für Marburg‘?
Landauf, landab wird Unmut über die Politik der etablierten Parteien laut. Die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich zunehmend von ‚ihren‘ Parteien, deren vornehmliche Aufgabe zu sein hätte, den Willen der Bevölkerung zu vertreten und umzusetzen, nicht mehr wahrgenommen. Auf allen Ebenen ist eine zunehmende Entkoppelung zwischen Bürgerwillen und Parteiwollen festzustellen.
Je mehr die etablierten Parteien versuchen, dringlichste Probleme ‚ideologisch‘ zu lösen mit dem rein selbstbezogenen Ziel, sich so gegenüber den jeweils anderen Parteien zu profilieren und zu individualisieren, desto mehr entfremden sie sich von ihrer Basis, ihren Wählerinnen und Wählern, die sachbezogene, sinnvolle Lösungen anstehender Probleme erwarten. Stattdessen werden die anstehenden Probleme als Vehikel zur eigenen Profilierung missbraucht und man ist von einer von den Bürgern gewollten, dienlichen und nachhaltig sinnvollen Lösung weit entfernt.
Dieser Pseudo-Problemlösungsansatz wird allenfalls noch von einer klientelbezogenen ‚Lösung‘ flankiert, die ebenso wenig mit Bürgerwillen und Bürgerinteresse zu tun hat, da sich hier Wirtschaft und Politik oft genug auf Kosten der Bürgerschaft die Hand reichen und gegenseitig bedienen. Dass die so Verantwortlichen sich vor diesem Hintergrund nun auch noch über stetig sinkende Wahlbeteiligungen wundern, zeigt einmal mehr deren verstellten Blick auf sich selbst und die Wählerinnen und Wähler. Ebenso die Meinung der stärksten der gewählten Parteien, sie vereine auf sich ‚die Mehrheit‘. Allenfalls ja wohl die Mehrheit aus denjenigen, die zur Wahl gingen, und das sind keine 50% der Bevölkerung! Die tatsächliche Mehrheit ist die der Nichtwählerinnen und Nichtwähler‘.
Ist aber die dieser Mehrheit vorgeworfene ‚Politikverdrossenheit‘ nicht vielmehr Ausdruck der Mündigkeit derjenigen, die sich nicht mehr vertreten fühlen? Ein Indiz hierfür ist ganz sicher, dass auf kommunaler Ebene immer mehr parteiunabhängige Persönlichkeiten in Bürgermeisterämter gewählt werden.
Da die Probleme der heutigen Zeit in ihrer Komplexität zu ihrer Bewältigung keines ideologischen, sondern eines pragmatischen Ansatzes bedürfen, ist Unabhängigkeit gefragter denn je. Unabhängigkeit von interner Profilierungssucht, Unabhängigkeit von Weisungen von oben, Unabhängigkeit von wie auch immer gearteten Lobbyinteressen.
Dies ist der Maßstab für das kommunalpolitische Handeln der ‚Bürger für Marburg‘ zum Wohle Marburgs und seiner Bürgerinnen und Bürger nach dem Grundsatz:
Das Beste für Sie, das Beste für Marburg!
…darum ‚Bürger für Marburg‘ !
Frédéric Schwindack
Vorstandsvorsitzender